Superior Street

„Everyone knows Rock attained perfection in 1974. It's a scientific fact!“ – Homer J. Simpson. Or……..maybe not? So großartig die Meister der musikalischen Götterdämmerung der 60er und 70er waren – die Welt ist nicht stehen geblieben. Gut so. Denn neben Synth-Pop und überproduzierten Musikindustrieerzeugnissen gab es in den Jahren zwischen damals und heute so einiges, das Herz, Seele und Ohr nach wie vor zu erfreuen vermag. Einer Welt im Stillstand des Zenits der 70er würde heute etwas Integrales fehlen. Natürlich galt es im Zeitalter des medialen Überangebots so einige Rohdiamanten überhaupt erst freizuschürfen. Vielleicht mag auch die Sediment-Schicht darüber heute etwas dicker sein, aber: Sie sind da. Lauernd. In Erwartung, entdeckt zu werden. Als solche sehen sich die Künstler von Superior Street.

Gekonnt verbindet ihre Musik Elemente der Kontinuität mit künstlerischer Innovation. Das heimelige Wabern einer Hammond Orgel, das Stöhnen der Endstufenröhren eines Stratocaster-gepeinigten Gitarrenverstärkers und Texte, die sich mit dem Existenziellen des Menschseins auseinandersetzen – musikalisch-geistiger Zufluchtsort in einer immer schneller werdenden digitalen Welt.

All dies trifft auf kompositorische Finesse gepaart mit experimentellen Arrangement- und Aufnahmetechniken. Ein Abbiegen von der Industrie des musikalischen Datenhighways auf den ursprünglichen Weg, dem Innersten der Seele musisch Ausdruck zu verleihen: Superior Street. Zurücklehnen, entschleunigen und genießen. Eine musikalische Reise analog und pur wie das Knistern einer Plattennadel auf Vinyl.

Mehr Infos über Superior Street findet ihr auf ihrer Homepage!